16.09.2026
Sehr geehrte Damen und Herren
Das Velo ist schnell, leise, platzsparend und umweltschonend. Es bringt Menschen in Bewegung, entlastet Strassen für andere Verkehrsteilnehmende und den öffentlichen Verkehr, macht Gemeinden lebenswerter und ist – nicht nur auf kürzeren Distanzen – eine sinnvolle Alternative zum Auto. Dafür muss die Infrastruktur stimmen: sichere Verbindungen, klare Routen, genügend Abstellplätze und konkrete Lösungen, die Velofahrende tatsächlich dort abholen, wo sie unterwegs sind.
Veloplanung ist längst mehr als eine Nischenaufgabe für eine kleine Gruppe von Velobegeisterten. Sie ist ein wichtiger Baustein unserer zukunftsfähigen Mobilitätspolitik. Das sieht auch der Grosse Rat so. In der Herbstsession überwies er den Vorstoss «Den Velo-Express starten». Der Regierungsrat soll nun prüfen, wie der Kanton den Ausbau sicherer und attraktiver Veloverbindungen beschleunigen kann. Die Grundlagen in der Region Bern-Mittelland sind bereit: Mit ihren Regionalen Velonetzplanungen 2024 und 2026 hat die RKBM in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein feinmaschiges Alltagsvelonetz definiert.
Wer Velo fährt, braucht nicht viel: ein Velo, ein Ziel – und einen Weg, auf dem man gefahrlos und «gäbig» vorankommt. Gute Veloförderung macht das Velofahren nicht zur Pflicht. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass man es gerne tut.
Ich wünsche Ihnen eine gute Newsletter-Lektüre!
Thomas Iten
Präsident Kommission Verkehr
Im Rahmen des Projekts «Dorfentwicklung im ländlichen Raum» unterstützt die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM vier Fallstudien, darunter die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts für die Umnutzung des ehemaligen Schulhauses in Wiggiswil. Im Gebäude finden derzeit nur noch Gemeindeversammlungen statt; wegen zu tiefer Schüler:innenzahlen besuchen die Kinder aus Wiggiswil und Deisswil Schulen in benachbarten Gemeinden. Das Konzept basiert auf Ideen, die gemeinsam mit der Bevölkerung in einem partizipativen Prozess entwickelt werden.
Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM verabschiedete 2019 ihre «Mobilitätsstrategie 2040». Als eine der ersten Akteurinnen in der Schweiz ergänzte sie darin die 3V-Strategie – Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern und Verkehr verträglich gestalten – um ein viertes V: Verkehr vernetzen. 2023 wurde die Strategie mit einem regionalen Leitbild zum Veloverkehr konkretisiert. Nun folgen drei weitere Leitbilder – zum Fussverkehr, zum motorisierten Individualverkehr (MIV) und zum regionalen Parkraummanagement.
Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM legt die Regionale Velonetzplanung 2026 zur öffentlichen Mitwirkung vor. Die Planung ergänzt das regionale Netz aus Velobahnen und Velohauptverbindungen von 2024 um die kommunal wichtigen Alltagsverbindungen. Neu sind die Mountainbike-Wege Teil des Freizeitnetzes. Die Mitwirkung läuft bis zum 1. November 2026.
Zum dritten Mal hat der Wirtschaftsraum Bern (WRB) den Titel Lehrbetriebs-Champion verliehen. Gewinnerin ist die Scania Schweiz AG. Die Nutzfahrzeug-Herstellerin wird von der Jury für ihr Ausbildungskonzept gewürdigt. Die Preisverleihung fand anlässlich des Wirtschaftsapéros des WRB am 24. August 2026 in Bern statt.
Hitzetage und Tropennächte – Gemeinden sind gefordert, sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Saskia Frey-von Gunten, Leiterin der Energieberatung Region Bern-Mittelland, erklärt, wie Gemeinden pragmatisch vorgehen können und weshalb oft schon einfache Massnahmen eine grosse Wirkung entfalten.
Steiler Start, genussvolle Fortsetzung: Die gut dreistündige Wanderung von Walkringen zur Mänziwilegg und weiter nach Vechigen beginnt mit einem kräftigen Aufstieg – und belohnt dann mit Weitblicken, stillen Waldpfaden, schmucken Ortsbildern und einem Zwischenhalt im Sensorium Rüttihubelbad. Mehrere kürzere Hartbelagstrecken.