Ja zum RGSK 2021

Die Regionalversammlung beschloss am 17. Juni 2021 in Köniz das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) 2021. Der Entscheid fiel einstimmig. Das strategische Raum- und Verkehrsplanungsinstrument schafft die Voraussetzungen, um die Region als attraktiven Lebensraum und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Die Versammlung genehmigte zudem eine ganze Reihe von Verpflichtungskrediten für Verkehrsprojekte.

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland setzt im RGSK 2021 auf eine konsequente Siedlungsentwicklung nach innen. Auch will sie die hohen landschaftlichen Qualitäten der Region sichern. Die 2019 beschlossene Mobilitätsstrategie 2040 der Region floss ins aktuelle Konzept ein – und damit auch der neue strategische Schwerpunkt «Vernetzen»: So plant die RKBM beispielsweise ein Netz von Velohauptrouten. Um die multimodale Mobilität – die Kombination verschiedener Verkehrsmittel – zu fördern, will sie mögliche Standorte für Mobilitäts-Hubs ermitteln. Inhaltlicher Bestandteil des RGSK 2021 ist das Agglomerationsprogramm der vierten Generation (siehe auch den Beitrag zum RGSK in diesem Newsletter).

Mehrere Kredite für Verkehrsprojekte

Einstimmig genehmigte die Versammlung eine ganze Reihe von Verpflichtungskrediten für Verkehrsprojekte: Bereits jetzt starten die Vorarbeiten für das Regionale Angebotskonzept ÖV 2026–2029; die RKBM wird 2021/2022 diverse Angebote von Buslinien überprüfen. Zusammen mit dem Entwicklungsraum Thun (ERT) wird die Regionalkonferenz zudem eine Studie für die Schaffung einer Velohauptroute zwischen Thun und Münsingen durchführen. In einer weiteren überregionalen Studie will die RKBM klären, wie sich das ÖV-Angebot im ländlichen Raum verbessern lässt.

Jahresrechnung 2020

Die anwesenden 55 Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten hiessen zudem einstimmig die Jahresrechnung 2020 gut. Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 151’000 Franken.

Wirtschaftsraum Bern: Strategie 2030

Die Teilkonferenz Wirtschaft verabschiedete mit deutlichem Mehr die Strategie 2030 des Wirtschaftsraums Bern (WRB). Diese löst die Strategie 2020 ab und bringt eine Neuausrichtung: Der WRB will sich noch stärker als Dienstleister für seine derzeit 30 Mitgliedsgemeinden positionieren.

Potenzialanalyse für die Teilkonferenz Regionalpolitik

Die Teilkonferenz Regionalpolitik bewilligte einstimmig einen Verpflichtungskredit 2021–2023 für das Projekt «Bedürfnis- und Potenzialanalyse mit Strategieprozess». Der Bereich Regionalpolitik der RKBM sieht vor, zentrale strategische Grundlagen für die regionale Projektentwicklung und -förderung zu erarbeiten. Die Analyse und der Strategieprozess sollen auch konkrete Projektideen für das regionale Förderprogramm 24+ liefern.

Alle Unterlagen zur Regionalversammlung finden sich hier.

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