Schulverkehr Bern-Mittelland

Schulwegplanung: gemeinsam voneinander lernen

Der Schulweg soll für Schüler:innen zumutbar und sicher sein und selbständig bewältigt werden können. In der Praxis können Faktoren wie Alter, Fähigkeiten der Kinder, Länge der Schulwegstrecke, Wegbeschaffenheit oder Sicherheitsrisiken (z. B. im Verkehr) dazu führen, dass ein Schulweg als unzumutbar gilt.

In solchen Fällen sind die Gemeinden verpflichtet, geeignete Schülertransporte zu organisieren und zu finanzieren. Die Organisation des Schulverkehrs hat in den letzten Jahren an Komplexität zugenommen. Die Gemeinden stehen vor erheblichen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen.

Fallstudien und Werkzeugkasten

Die Regionalkonferenz Bern‑Mittelland RKBM hat deshalb ein Projekt lanciert, um Gemeinden konkret zu unterstützen – mit Fallstudien und einem praxisnahen Werkzeugkasten. Der Werkzeugkasten soll den Gemeinden …

  • … eine verständliche Grundlage bieten, wie die Zumutbarkeit eines Schulwegs beurteilt werden kann,
  • … aufzeigen, mit welchen Massnahmen die Zumutbarkeit von Schulwegen und die Effizienz von Schülertransporten erhöht werden kann,
  • … eine Hilfestellung sein, um gegenüber verschiedenen Anspruchsgruppen (u. a. Eltern, Lehrpersonen) fundiert zu Fragen des Schulverkehrs kommunizieren zu können.

Um die Praxistauglichkeit des Werkzeugkastens zu gewährleisten, bindet die RKBM die Gemeinden aktiv ein: Einerseits werden ihre Erfahrungen genutzt, andererseits werden in drei interessierten Gemeinden Fallstudien durchgeführt und – soweit möglich – konkrete Massnahmen erprobt.

Projektstand

Die Arbeit im Rahmen der Fallstudien beginnt im Sommer 2026. Der finale Werkzeugkasten wird im Sommer 2028 vorliegen.

Bild: Gemeinde Köniz

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