Kulturverträge 2024–2027

Der gemeinsame Aushandlungsprozess läuft

Die Liste der Kulturinstitutionen «von mindestens regionaler Bedeutung» verändert sich. Der Regierungsrat hat im Juni 2022 beschlossen, neu folgende vier Institutionen mit einem vierjährigen Leistungsvertrag auszustatten: den Bären Buchsi, das Berner Puppentheater, das Kollektiv Frei_Raum respektive die Heitere Fahne sowie die kulturfabrikbiglen.

Drei Kulturinstitutionen werden von der Liste gestrichen: das Berner Kammerorchester, die Mühle Hunziken, das Reberhaus Bolligen. Mit den restlichen bisherigen 12 Institutionen werden die Verträge erneuert. Die Liste wird neu 16 Kulturinstitutionen umfassen.

Breite Zustimmung in Vernehmlassung

Die Vernehmlassung zu den Kulturverträgen 2024–2027 dauerte vom 5. Juli bis zum 30. September 2022. Die Regionsgemeinden erhielten Gelegenheit, zu den Betriebsbeiträgen für die regional bedeutenden Kulturinstitutionen und zum Finanzierungsschlüssel Stellung zu nehmen. Die Vernehmlassung fand breite Zustimmung (siehe tabellarische Vernehmlassungsauswertung in nebestehender Box).

Die Leistungsvertragsverhandlungen zwischen den Institutionen, dem Kanton, der RKBM und den Standortgemeinden fanden im Herbst/Winter 2022 statt.

Die Mühle Hunziken, deren Leistungsvertrag erneuert werden sollte, teilte vor Aufnahme der Verhandlungen mit, dass sie nicht mehr auf Beiträge der öffentlichen Hand angewiesen ist. Die Regionalversammlung vom 15. Dezember 2022 nahm im Rahmen einer Konsultativabstimmung die Streichung der Mühle Hunziken einstimmig an. Die finanziellen Auswirkungen (tripartiter Betriebsbeitrag von 35'000 Franken) sind für die Region gering.

Projektstand

Die Gemeinden werden an der ausserordentlichen Regionalversammlung vom 23. März 2023 über die Verträge abstimmen können. Der erste Vertrag – jener mit Bühnen Bern – tritt am 1. Juli 2023 in Kraft, die weiteren am 1. Januar 2024.

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