Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM organisiert im September 2026 bereits zum fünften Mal den «Jobtausch der Gemeindepräsidien». Mit dem Projekt bringt sie Gemeinden aus unterschiedlichen Teilen der Region zusammen und fördert das gegenseitige Verständnis zwischen Agglomeration und Land. 2026 beteiligen sich vier Gemeindepaare.
Der «Jobtausch der Gemeindepräsidien» hat sich als feste Grösse im Terminkalender der RKBM etabliert. Nach den erfolgreichen Durchführungen 2017, 2019, 2022 und 2024 steht in diesem Jahr bereits die fünfte Ausgabe an. Folgende Gemeindepaare nehmen 2026 teil:
Das Prinzip des «Jobtauschs»: Zwei Gemeindepräsident:innen – eine Person aus der Agglomeration und eine aus dem ländlichen Raum – besuchen sich gegenseitig und «tauschen» ihr Amt. Die Beteiligten lernen bei ihren Besuchen einen anderen Gemeindealltag und eine andere Gemeindekultur kennen und setzen sich mit den Anliegen sowie den Chancen und Herausforderungen ihrer Partnergemeinde auseinander.
Die Gemeindepaare verbringen in der Regel einen halben Tag gemeinsam in ihren Gemeinden und ermöglichen sich Einblicke in ihre Aufgaben und Tätigkeiten. Sie nehmen etwa am «Jour fixe» mit der Verwaltung teil, wohnen einer Parlamentssitzung bei oder besuchen den Werkhof.
Der «Jobtausch», der alle zwei Jahre stattfindet, geht auf eine Initiative der drei Gemeindepräsidenten Ueli Studer (bis Ende 2017 im Amt), Köniz, Thomas Iten, Ostermundigen, und Bänz Müller, Wohlen b. Bern, zurück. Ziel des Formats ist es, das Verständnis für die Unterschiede und die Vielfalt innerhalb der Region Bern-Mittelland zu fördern und damit die regionale Identität und den Zusammenhalt zwischen den Gemeinden zu stärken.
Michael Bürki, Präsident Geschäftsleitung, Telefon 079 375 16 15