Zentrales Geschäft der heutigen Regionalversammlung in Neuenegg war das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) 2029 / Agglomerationsprogramm der 6. Generation (AP6). Für dessen Erarbeitung in den Jahren 2026 bis 2029 sprach die Versammlung einstimmig einen Verpflichtungskredit von 900’000 Franken.
Mit dem RGSK 2029 / AP6 steht ein Schlüsselprojekt der Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM an. Ziel des Instruments ist es, die Siedlungs-, Landschafts- und Verkehrsplanung mittel- bis langfristig aufeinander abzustimmen und damit die Region als lebenswerten Raum sowie wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.
Beim RGSK 2029 / AP6 setzt die RKBM auf Kontinuität: Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Aktualisierung der Massnahmen aus den Vorgängerkonzepten.
In ihrer Studie «Verkehrsdrehscheiben (VDS) in der Region Bern-Mittelland» identifizierte die RKBM 2022/2023 den Handlungsbedarf sowie die wichtigsten Standorte für solche Drehscheiben. Nun will sie die Gemeinden mit Fallbeispielen bei der Umsetzung unterstützen: In den vier Gemeinden Münsingen, Toffen, Urtenen-Schönbühl und Wichtrach sollen 2026/2027 räumliche Leitbilder für VDS erarbeitet werden. Die Regionalversammlung genehmigte dazu einstimmig einen Verpflichtungskredit von 135’000 Franken.
Die RKBM wird 2026/2027 ein regionales Konzept «Elektrischer Individualverkehr» erstellen. Dieses Konzept soll eine regional abgestimmte Grundlage und Orientierungshilfe für die Gemeinden bieten, die konkrete Ansätze zur Planung und Förderung von Ladeinfrastruktur aufzeigt und gleichzeitig die Entwicklung von Massnahmen im AP6 unterstützt. Einstimmig beschlossen die 43 anwesenden Gemeindepräsident:innen einen entsprechenden Verpflichtungskredit von 30’000 Franken.
Drei Ersatzwahlen standen zudem auf dem Programm der heutigen Regionalversammlung. Gewählt sind:
Die laufende Amtsperiode dauert bis zum 31. Dezember 2029.
Die Regionalversammlung verabschiedete ferner den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025 einstimmig. Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund 101’329 Franken ab.
Alle Unterlagen zur Regionalversammlung finden Sie hier.