Regionalversammlung am 16. Dezember 2021

Die 34. Regionalversammlung tritt am 16. Dezember 2021 in Bern zusammen. Wichtige Geschäfte sind die Gesamterneuerungswahlen für die nächste Amtsperiode und das Budget 2022. Auch befasst sich die Versammlung mit zahlreichen Verpflichtungskrediten für Raumplanungs- und Verkehrsprojekte.

Die Regionalversammlung nimmt Gesamterneuerungswahlen für die vierte Amtsperiode (2022–2025) der RKBM vor. Die Zeichen stehen auf Kontinuität: Die meisten Exponentinnen und Exponenten der Regionalkonferenz bleiben im Amt. Nur wenige Sitze in den Kommissionen sind neu zu besetzen, darunter das Präsidium der Kommission Wirtschaft.

Budget 2022

Die 76 Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten der Region haben zudem das Budget 2022 zu genehmigen. Der Gesamtaufwand für das 13. Betriebsjahr der RKBM beläuft sich auf gut 10,7 Millionen Franken – inklusive Inkasso der Zahlungen an die regional bedeutenden Kulturinstitutionen von knapp 6,2 Millionen Franken. Der budgetierte Aufwandüberschuss 2022 beträgt rund 573’400 Franken.

Zahlreiche Verpflichtungskredite

2022 nehmen zahlreiche Raumplanungs- und Verkehrsprojekte der RKBM Fahrt auf – insgesamt neun Verpflichtungskredite werden der Regionalversammlung zum Beschluss vorgelegt. In einer gemeinsamen Studie prüfen die Bereiche Raumplanung und Verkehr etwa, welchen Beitrag Mobilitätshubs zur Entlastung des Verkehrssystems in der Region leisten können. Die Ergebnisse der Studie fliessen in das RGSK 2025 / Agglomerationsprogramm der 5. Generation (AP5) ein.

Zweck des geplanten Regionalen Sportstättenkonzepts hingegen ist es, breit abgestützte Standorte von regionaler Bedeutung zu identifizieren, an denen die Realisierung, Erweiterung und verkehrliche Erschliessung von Sportstätten möglich ist. Mit einer überkommunalen Studie will die RKBM zudem im Fokusraum «Bern/Köniz Morillon» eine integrierte Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Verkehr anstossen und sicherstellen – ein Projekt mit Pilotcharakter.

Bereits die Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) von 2012 bestätigte den Bedarf einer Zweiten Tramachse in der Berner Innenstadt. Die Kapazitäten der Achse Hirschengraben–Bahnhof–Zytglogge werden bald ausgelastet sein. In einer neuen ZMB, die unter anderem auf den Erkenntnissen der 2020 verabschiedeten Netzstrategie ÖV Kernagglomeration Bern aufbaut, soll nun der planerische Grundstein für eine Zweite Tramachse gelegt werden.

Die Anforderungen und Erwartungen an das bestehende regionale Basisstrassennetz für den motorisierten Individualverkehr (MIV) sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Die RKBM wird deshalb das Netz überprüfen und – falls notwendig – Strassenabschnitte anpassen. Die Resultate der Aktualisierung werden ins RGSK 2025 / AP5 aufgenommen.

Die Regionalversammlung ist öffentlich. Bitte beachten Sie, dass Sie ein gültiges Covid-Zertifikat benötigen.

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