Neues ÖV-Angebot für Köniz, Niederwangen und Brünnen (2016)

Direkt von Kleinwabern über Köniz zum Westside

Für die Erschliessung der geplanten Überbauung «Papillon» im Ried Niederwangen hat die RKBM mit der Gemeinde Köniz ein Konzept mit Varianten zur Linienführung erarbeitet. Ziel ist es, ab 2019 zu verhältnismässigen Kosten ein attraktives ÖV-Angebot für die rund 2500 neuen Einwohnerinnen und Einwohner bereitzustellen.

Als Bestlösung stellte sich in der Variantenstudie der Ansatz «Linie 29 via Ried und Neukonzeption Tangente (Wabern–Köniz–Niederwangen)» heraus. Auch zeigten die Planungen, dass sich eine Verlängerung der neuen Linie zwischen Niederwangen und Brünnen effizient realisieren lässt. Gegenüber dem Vorschlag der RKBM aus dem Jahr 2014 mit einer isolierten Linie Wangental–Brünnen ergeben sich ein attraktiveres Angebot und deutlich tiefere Kosten. Die Gemeinderäte von Bern und Köniz hatten den Vorschlag damals abgelehnt.

Geplant sind nun zwei ganztags betriebene Linien, welche die Strecken Wabern Lindenweg–Liebefeld–Köniz–Ried–Niederwangen sowie Kleinwabern–Köniz–Niederwangen–Brünnen bedienen. Letztere ersetzt die heutigen Verdichtungen und soll ab 2019 von Montag bis Samstag verkehren. Die neue Lösung ermöglicht Direktverbindungen von Wabern, Köniz und Niederwangen nach Brünnen sowie Verknüpfungen ins Wangental und nach Bern. Zudem entstehen in Köniz und Niederwangen Anschlüsse an die S-Bahn.

Projektstand

Die Betriebsaufnahme ist im Dezember 2018 geplant (dreijähriger Versuchsbetrieb).

 
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