Weiterentwicklung Regionales Tramkonzept (2013)

Stossrichtungen für das künftige Tramnetz Berns

Das Regionale Tramkonzept zeigt einen Variantenfächer von möglichen Linien für das Tram- und Busnetz in der Kernagglomeration Bern im Jahr 2030 sowie verschiedene Umsetzungsetappen auf.

Mittelfristig sieht das Konzept die Führung zweier Tramlinien Richtung Wabern–Kleinwabern vor, die im Osten Richtung Ostring und Gümligen–Worb aufgeteilt werden. Detailliertere Abklärungen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Köniz und Bernmobil sollen Aufschluss darüber geben, welche Massnahmen erforderlich sind, damit beide Tramlinien auf diesem Ast wenden können.

Die Mitwirkung hat bestätigt, dass auf den beiden stark belasteten Buslinien in die Länggasse und das Wylerquartier Handlungsbedarf besteht. Eine Zweckmässigkeitsbeurteilung soll Klarheit darüber schaffen, mit welchen Massnahmen die weiter wachsende Nachfrage bewältigt werden kann. Aufgrund der verkehrlichen und betrieblichen Vorteile ist eine kurzfristige Verknüpfung der beiden Äste als Trolleybuslinie zu prüfen.

Im Weissenbühl wäre ab etwa 2025 eine Umstellung auf Busbetrieb möglich. Dies würde direktere Fahrten ins Stadtzentrum, eine Verlängerung zur S-Bahnstation Weissenbühl und ein dichteres Angebot erlauben. Mindestens bis zu diesem Zeitpunkt ist infolge von Netzbetrachtungen weiterhin ein Trambetrieb sinnvoll. Sowohl zum Ast Weissenbühl wie zum Ast Fischermätteli sind in Zusammenarbeit mit dem Quartier in den nächsten zwei Jahren weitere Abklärungen vorgesehen.

Über diesen Zeithorizont hinaus bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Tram- und Busnetzes, die in der Mitwirkung positiv aufgenommen worden sind. In Abhängigkeit der künftigen Stadtentwicklung im Westen und im Osten der Stadt, insbesondere im Insel-Areal beziehungsweise im Zusammenhang mit der angestrebten Umlegung der Autobahn zwischen Wankdorf und Muri, werden weitere Überlegungen zur langfristigen Konzeption des Tramnetzes erforderlich sein.

Projektstand

Die Kommission Verkehr der RKBM hat den Mitwirkungsbericht an ihrer Sitzung vom 27. Februar 2014 genehmigt. Das Projekt «Weiterentwicklung Regionales Tramkonzept» ist hiermit abgeschlossen.

Nächste Schritte im Zusammenhang mit dem Berner Tramnetz:

  • Aufgrund der Ablehnung von Tram Region Bern in den Gemeinden Köniz und Ostermundigen muss die Entwicklung des Tram- und Busnetzes in der Kernagglomeration überdacht werden. Entsprechende Abklärungen erfolgen 2015.
  • Die Zweckmässigkeitsbeurteilung ÖV Länggasse und Wyler/Wankdorf wird Ende 2014/2015 unter Federführung des Kantons gestartet. Darin werden verschiedene Erschliessungsmöglichkeiten für diese Quartiere geprüft.

Synthesebericht Weiterentwicklung Regionales Tramkonzept (PDF 6164 KB)

Arbeitsbericht Weiterentwicklung des Regionalen Tramkonzepts (PDF 5363)

Mitwirkungsbericht Weiterentwicklung Regionales Tramkonzept (PDF 2031 KB)

 
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