Wege für den Verkehrsfluss
Nimmt der Verkehr weiter zu – davon gehen alle Prognosen aus – stösst die Verkehrsinfrastruktur in den Agglomerationen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Schiene und Strasse werden überlastet. Die bedürfnisgerechte und zuverlässige Erschliessung der Agglomerationen und damit die Attraktivität städtischer Wohn- und Arbeitsstandorte werden gefährdet. Mit der Schaffung des Infrastrukturfonds kann der Bund seit dem 1.1.2008 Agglomerationsverkehrsprojekte auf der Grundlage von Agglomerationsprogrammen mitfinanzieren. Zu diesem Zweck wurden sechs Berner Agglomerationsprogramme – u.a. für die Region Bern – erarbeitet. Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen mit dem Bund sind die Grundlage für die Umsetzung der konkreten Massnahmen.
Das Agglomerationsprogramm Siedlung und Verkehr bildet die Grundlage für das Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept.
Ein erstmals erstelltes Inventar zeigt den Erfolg von Tempo-30 auf: 82% der Wohnbevölkerung im Perimeter der Regionalkonferenz Bern- Mittelland (RKBM) profitieren davon.
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Die Mitwirkung zum Entwurf des regionalen ÖV-Angebotskonzepts 2014–2017 ist eröffnet. Der Grosse Rat wird 2013 über das künftige Angebot entscheiden. Mitwirkung bis 1. Juni 2012.
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Die Verkehrsprobleme in der Region Bern könnten sich dank Roadpricing entschärfen. Das ist das Ergebnis einer am 9. März 2012 veröffent-lichten Studie von Kanton, Region und Stadt Bern.
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