Abbau Deponie Transporte ADT

Wo wird abgebaut? Und wo aufgefüllt?

Unsere Gesellschaft benötigt Baurohstoffe und verursacht Bauabfälle – beim Wohnungsbau, beim Strassenbau oder bei anderen Baubedürfnissen. Trotz weitgehendem Recycling der Bauabfälle brauchen wir vor allem Kies – jährlich drei bis vier Kubikmeter pro Person. In bernischen Böden ist genügend Kies vorhanden, um die Bedürfnisse künftiger Generationen zu decken. Doch wo wird es abgebaut? Häufig stehen dem Abbau Interessen wie Gewässerschutz, Walderhaltung oder Landschaftsschutz entgegen. Zudem verursachen Kiesgruben und Deponien Lastwagentransporte. Mit der Richtplanung im Bereich Abbau, Deponie und Transporte ADT verfolgt die Regionalkonferenz Bern-Mittelland folgende Ziele:

  • Planerische Sicherung ausreichender Abbau- und Deponiereserven für die nächsten 30 bis 45 Jahre
  • Haushälterischer Umgang mit den natürlichen Kiesressourcen: Recycling von Bauabfällen, Substitution von hochwertigem Kies durch gebrochenes Material
  • Optimierung der Transporte und damit Schonung der Umwelt: Kies dort fördern, wo es gebraucht wird
  • Abstimmen der Planungsverfahren im Bereich ADT

Aktuelles
Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland führte vom 15. September bis 30. Oktober 2011 die öffentliche Mitwirkung zu „Änderungen und Ergänzungen Teilrichtpläne ADT“ durch.
Die Änderungen und Ergänzungen betreffen die Standorte Oberwangen und Chessiboden in der Gemeinde Köniz und den Standort Rütiweid in der Gemeinde Rubigen. Bei allen drei Standorten handelt es sich um logische Weiterentwicklungen der bestehenden Anlagen und Abbau- respektive Auffüllgebiete.

Die Mitwirkung sowie die Vorprüfung durch den Kanton sind abgeschlossen. Die "Änderungen und Ergänzungen Teilrichtpläne ADT" werden der Regionalversammlung am 21.06.2012 vorgelegt.

VRB

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