Windenergie in der Region Bern-Mittelland

Woher der Wind weht

Der Regionale Richtplan Windenergie koordiniert und regelt die Windenergienutzung und lenkt sie auf besonders geeignete Standorte. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Wildwuchs entsteht, der den Interessen der Raumplanung und des Umwelt- und Landschaftsschutzes widerspricht. Bis 2018 sollen regionale Windenergiegebiete ausgewiesen werden. Die Entscheidung über die genauen Standorte innerhalb der regionalen Windenergiegebiete treffen die Gemeinden im Rahmen ihrer Nutzungsplanung.

Die wichtigsten Inhalte

Die drei Gebiete R1 (S8) Vechigen, R2 Stockere-Mauss-Rosshäusern und R4 Lindechwald-Kohlholz werden festgesetzt. In diesen Gebieten können die Gemeinden Nutzungszonen für Windenergie ausscheiden. Die Windenergiegebiete R3 Murzelen, R5 Gibelegg-Würze und R6 Belpberg erhalten den Koordinationsstand Vororientierung, da die endgültige Abwägung zwischen verschiedenen raumplanerischen Nutzungsinteressen noch nicht erfolgt ist.

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland liess zusätzlich eine Sichtbarkeitsanalyse durchführen, um die Sichtbarkeit der Windenergieanlagen für die Bevölkerung und die Auswirkungen auf die wesentlichen Fernsichten abzuschätzen. Die Analyse zeigte, dass die Auswirkungen der regionalen Windenergiegebiete R1 bis R5 auf die bedeutenden Fernsichten geringer ausfallen als erwartet. Bei R6 sollten für die Anlagen Standorte nördlich des Aussichtspunkts Chutze gewählt werden.

Die Regionalversammlung hat den Regionalen Richtplan Windenergie am 23. Juni 2016 mit klarem Mehr verabschiedet.

Terminplan

  • 3. Quartal 2016: Genehmigung durch den Kanton nach heute geltendem Richtplan

Genehmigungsexemplar Regionaler Richtplan Windenergie (behördenverbindlich)

Ergänzende Unterlagen zum Regionalen Richtplan Windenergie

Projektdokumentation teilregionaler Richtplan Bantiger Süd-Ost (wird mit Genehmigung des regionalen Richtplans abgelöst)

Weitere Unterlagen


 
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